Publisher Activision Blizzard hat nun neue »strategische Pläne« für die Marke Call of Duty angekündigt, einen neuen Entwickler für die Serie sowie die Entlassung wichtiger Infinity Ward-Mitarbeiter, die Call of Duty: Modern Warfare 2 entwickelten, bestätigt.
Der Publisher wird zudem, ähnlich wie Microsoft mit 343 Industries für Halo, eine ganze Geschäftseinheit gründen, die sich ausschließlich um Call of Duty kümmert und weltweite Ressourcen bündeln soll. Ähnlich wie bei Blizzard soll die Einheit seinen Fokus auf digitale Onlineinhalte mit hohen Gewinnspannen legen und die Call of Duty-Marke zum »führenden Action-Entertainment Franchise in neuen geografischen Regionen, neuen Genres und neuen Geschäftsmodellen« machen.
Activision bestätigte zudem, dass in diesem Jahr ein neues Call of Duty von Treyarch erscheint, während Infinity Ward nach wie vor für zwei Download-Map-Packs für Modern Warfare 2 sorgt.
Im kommenden Jahr soll ein weiterer Call of Duty-Titel erscheinen, dessen Entwickler aber noch nicht bekannt ist. Auch von dem kürzlich von Activision gegründeten Studio Sledgehammer Games, das von den kreativen Köpfen hinter dem Horror-Titel Dead Space, Glen Scofield und Michael Condrey, geleitet wird, soll ein Call of Duty im Action-Adventure-Stil veröffentlicht werden. Darüber hinaus sei man in Gesprächen mit einigen Partnern, um die Call of Duty-Marke nach Asien zu bringen, denn dies ist der am schnellsten wachsende Markt für Online-Multiplayer-Spiele.
Steve Pearce, Activision Publishings Chief Technology Officer, und Steve Ackrich, Head of Production, werden Infinity Ward vorerst auf Interimsbasis leiten. Die vorherigen Bosse Jason West und Vince Zampella sind nun auch offiziell nicht mehr bei Infinity Ward.
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