Nach den gestrigen Entlassungen der Infinity Ward-Bosse Jason West und Vince Zampella wird nun klar, wie es zu den unschönen Ereignissen kam. Wie "Kotaku" von Studio-nahen Quellen erfahren haben will, hat Infinity Ward wohl schon länger darauf gedrängt, dass kein anderes Studio ein Call of Duty-Spiel entwickeln darf. Dazu kam es nicht ganz, jedoch erneuerte man 2009 wohl einen Vertrag mit Activision, nach dem Infinity Ward das einzige Studio ist, das Call of Duty-Spiele im modernen Setting herstellen darf.
Wie ihr sicherlich wisst, hat Infinity Ward 2007 den Shooter Call of Duty 4: Modern Warfare und 2009 den direkten Nachfolger Call of Duty: Modern Warfare 2 entwickelt. Dazwischen sorgte 2008 ein anderes Activision-Studio, Treyarch, für Call of Duty: World at War und auch in diesem Jahr wird wohl ein Call of Duty von Treyarch erscheinen. Kurz vor dem Release von World at War kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung zwischen beiden Studios, die sich über die Medien ankeiften.
Laut "Kotaku" plant Infinity Ward aber mit einem Zyklus von zwei Jahr für einen neuen Titel und kann mit seiner derzeitigen Struktur auch wohl nicht schneller entwickeln, Activision will natürlich gerne jährlich einen neuen Call of Duty-Titel sehen - kein Wunder bei einem Umsatzrekord nach dem anderen.
"Kotaku" will außerdem erfahren haben, dass Infinity Ward wohl ein gänzlich neues Spiel machen wollte oder einen Titel in der Zukunft (könnte ein und dasselbe Projekt sein), was Activision aber wohl ablehnte. So könnte es sein, dass die Uneinigkeiten über die weitere Richtung der Call of Duty-Serie zu den Entlassungen von West und Zampella führten.
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