Counter-Strike Spieler wegen Belästigung einer 15-Jährigen für 1000 Jahre gesperrt

Ein Bann auf Lebenszeit? Schlimm! Aber eine Sperre bis zum Jahre 3016 dürfte alles bisher gewesene in den Schatten stellen. Der Counter-Strike Turnier-Dienst ESEA hat tatsächlich einen Spieler für 1000 Jahre gesperrt, weil dieser eine 15-Jährige belästigt haben soll.

Betroffen von der Sperre ist Reece „Bloominator“ Bloom, dessen ESEA-Account bis zum 6. Juni 3016 gesperrt ist. Offiziell wird als Grund „Schadhafte Aktivität“ angegeben, die eigentliche Ursache sind anscheinend jedoch Chat-Protokolle und Fotos zwischen Bloom und einem 15-jährigen Mädchen.

Die Chat-Protokolle sind immer noch online verfügbar und enthalten Aussagen von Bloom wie „Es hat schon was, junge Köpfe beeinflussen zu können“ und „Mir egal, dass ich ein Pädophiler bin“. Bloom wurde als Spieler von Armor eSports vorgestellt, die meisten seiner Profile in der Counter-Strike Community geben aber noch die Zugehörigkeit zu Team Exertus an. Mit seiner Sperre ist Bloom wahrscheinlich der bekannteste Spieler in Nord Amerika und der Counter-Strike Geschichte, der aufgrund seines Verhaltens außerhalb des Spiels gebannt wurde.

In einem Post antwortet ein User auf Beschimpfungen von Bloom mit „Ich hoffe, dieser Beitrag wird nicht gelöscht, nur damit der Staatsanwalt es vor Gericht vorlesen kann“.

Bloom entschuldigte sich wenig später auf Twitter. Sein Account wurde mittlerweile zwar gelöscht, unser Freund Google hat das Ganze aber noch in seinem Cache: „Keine Entschuldigungen, offensichtlich unglaublich dumm von mir, was ich getan habe“, schrieb Bloom. „Aber hasst bitte mich und nicht irgendwelche meiner Freunde oder [Organisationen], mit denen ich in Verbindung stehe. Ich hoffe, einige Leute können mir verzeihen, aber ich verstehe, wenn nicht“, so Bloom weiter.

Blooms aktuelles Team, Armor eSports, ist derzeitig auf dem 6. Platz in der Hauptliga der ESEA für Nord Amerika.

Ich bin Dennis und wenn ich hier nicht für News und Artikel sorge, sitze ich gespannt vor Netflix und ziehe mir die neusten Marvel-Serien rein, verfolge den Zombie-Ausbruch bei The Walking Dead oder cruise mit meinem Auto über die Landstraßen.

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