Diablo III
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Diablo III: Artisans Feature
Das brandneue Artisans Feature und weitere Details erklärt.
21.08.10 um 19:42 von Thomas
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Am vergangenen Mittwoch hatte GamePire das Vergnügen, an einer exklusiven Frage und Antwort Runde (Q&A) mit Jay Wilson, seines Zeichens Game Director von Diablo III, teilzunehmen. Dort kündigte der Blizzard-Entwickler ein neues Feature für das Hack ‘n’ Slay RPG an.

Brandneues Artisans Feature
Der Vorabspannung wurde die Q&A-Runde vollkommen gerecht als Jay Wilson zunächst das neue Feature der Artisans vorstellte. Artisans sind neue Reisegefährten, die dem Helden in Diablo III als Schmied, Mystikerin und als Juwelier in jedes Städtchen folgen, dort ihre Zelte aufschlagen und sich anschließend um das Craften (Erschaffen von Items) der Gegenstände für euren Diablo III-Charakter kümmern. Damit die Artisans euch diesen Dienst erfüllen, sind von euch jedoch nach und nach bestimmte Artisan Quests zu erfüllen. Werden diese Quests erfolgreich abgeschlossen, unterstützt euch der Schmied selbstredend um die Rüstungen und schweren Waffen, während die Mystikerin mehr für die magischen Gegenstände zuständig ist.
Dabei liegt es in der Natur der Artisans, dass sich diese innerhalb ihres jeweiligen Gebiets nochmals spezialisieren können. Ist ein Artisan aber einmal spezialisiert, so kann diese Spezialisierung nicht wieder rückgängig gemacht werden. Außerdem steigt im Laufe des Spiels das Skilllevel des Artisan, was sich nicht nur optisch an seinem Shop bemerkbar macht, der quasi von einem nomadischen Zelt zu einer befestigten Hütte mutiert, sondern auch im Umgang mit den jeweiligen Gegenständen, die ihr upgraden könnt. Je höher das Level des Artisan, desto bessere Gegenstände kann dieser für euch erschaffen.

Crafting, Socketing, Salvaging
Neben den Artisans ist außerdem genauer auf das Crafting-System durch Juwelen eingegangen worden. Wie bereits aus Diablo II bekannt, können in der Welt gefundene Edelsteine in freie Sockel an den Gegenstände gesetzt werden. Verraten wurde aber nun auch, dass die Edelsteine in fünf Klassen aufgeteilt sind und es innerhalb der Klassen zusätzlich 15 verschiedene Qualitätslevel gibt. Um Edelsteine der höheren Stufen zu erhalten, müssen diese durch Zusammenfügen vorhandener Edelsteine kombiniert werden.
Darüber hinaus wurde auch das Salvaging-System näher erläutert, das es von nun an ermöglicht, von euch unbeliebte Gegenstände in ihre Bestandteile aufzuspalten, wie Gold, Holz oder auch magische Essenzen, welche dann wiederum für das Craften anderer Gegenständen genutzt werden können.

Finanzkrise?
Ein weiterer Aspekt, den Jay Wilson erklärte, war der wesentlich wichtigere Stellenwert des Goldes in Diablo III. Alles wird nun Gold kosten, so dass High-Level-Charaktere nicht in Unmengen an Gold ertrinken werden, wie es zum Beispiel in Diablo II der Fall war, und die Goldmenge im virtuellen Wirtschaftskreislaufs des Hack ‘n’ Slay-Blockbusters bleibt auf einem stabilen Niveau.
Auch die sehr kleine Truhe des Vorgängers wird überarbeitet und bietet im dritten Teil nun wesentlich mehr Platz. Auf die Frage, ob es eine größere Truhe geben wird, antwortete Jay Wilson mit einem eindeutigen „Nicht unendlich groß… aber JA! …irgendwie schon lächerlich groß“. Wilson gab selbst zu, die kleine Truhe aus dem Vorgänger gehasst zu haben, da sie wirklich kaum Platz für Gegenstände bot. Dazu gesellt sich ein verbessertes System, um Gegenstände zwischen unterschiedlichen Charakteren zu tauschen.
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