Tom Clancy’s The Division

Nach der vor allem optisch eindrucksvollen Ankündigung von Tom Clancy’s The Division auf der E3 2013 fand vor einigen Tagen ein geschlossener Beta-Test zu Ubisofts kommendem Taktik-Shooter-RPG auf Xbox One, PS4 und PC statt. Ubisoft gab uns die Gelegenheit, an dem geschlossenen Test teilzunehmen und so konnten wir einige aktuelle Eindrücke vom Spiel gewinnen, denn unser letzter Kontakt mit The Division liegt schon bis zur gamescom 2014 zurück. Wie spielt sich das Game wenige Wochen vor dem Release am 8. März?

Willkommen in New York

Der Einstieg ist in der Beta noch etwas holprig. The Division ist ein sehr komplexes Spiel, das merkt man von Anfang an. Dementsprechend wird der Spieler zu Beginn regelrecht mit Informationen vollgeballert und muss diese für sich zunächst mal einordnen. Unzählige Infos, Tutorials und HUD-Elemente verlangen auch von erfahrenen Shooter- und RPG-Experten etwas Eingewöhnungszeit ein. Ein Beleg für die Komplexität ist schon alleine das HUD, denn der Bildschirm ist prall gefüllt mit Anzeigen und Informationen. Hat man seinen Charakter erstellt, sieht man in einer kurzen Sequenz, wie dieser bei den Chelsea Piers in New York abgesetzt und kann sich bis zu den Gebieten rund und den Madison Square Garden vorkämpfen, der Rest von Manhattan wird erst im finalen Spiel verfügbar sein und war in der Beta nicht anspielbar. Dementsprechend hat Entwickler Massive Entertainment auch darauf verzichtet, in der Beta Storydetails preiszugeben. Die Beta bot trotzdem eine Story-Mission sowie eine Nebenquest, diese Inhalte waren erzähltechnisch aber noch eher nichtssagend.

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The Division ist ein Deckungsshooter mit umfangreichen RPG-Elementen und so spielt sich das Ganze auch. Das bedeutet, dass große Überraschungen aus spielerischer Sicht also ausbleiben. Aus der Third-Person-Perspektive erkundet man entweder alleine oder mit einem Team von bis zu drei weiteren Spielern das nach einem Virusausbruch nahezu ausgestorbene und verwüstete New York und erledigt dort verschiedene Aufträge. Das Gunplay funktioniert überraschend gut und so bewegt man sich von Deckung zu Deckung und versucht Feinde hinter ihrem Feuerschutz hervorzulocken. Hier fällt auch der RPG-Einfluss wirklich stark auf. Gegner mit höheren Leveln stecken sehr viel mehr ein und rollenspieltypisch zeigen euch aufblitzende Schadenspunkte die Treffer und den verursachten Schaden an.

Natürlich darf auch das obligatorische Erfahrungspunktesystem nicht fehlen, wenn wir von Rollenspiel sprechen. Für erledigte Gegner, erfolgreiche Missionen oder Nebenquests gibt es Erfahrungspunkte, mit denen ihr die Fähigkeiten eures Charakters verbessert. Ihr wählt dabei aus den drei Oberrubriken Medizin, Technik oder Sicherheit aus und verbessert jeweils entsprechende Fähigkeiten, später dann sogar mit Mods. Neue Ballermänner findet man hingegen quasi auf der Straße. Überall sammelt man neue Wummen, Aufsätze oder Visiere auf, anhand eines Farbcodes lässt sich schnell erkennen, ob man auf die neue Bewaffnung umsteigen sollte.

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